Sonntag, 22. Dezember 2013

Kribbeln im Bauch....




Nein, das Kribbeln kommt nicht vom Weihnachtsmann oder den 3 heiligen Königen, es kommt vom "Fliegen". Heute Nachmittag waren wir unterwegs und wie es kommen musste sind die Eltern am ersten Ferientag spendabel,... die beiden hatten einen riesen Spass dabei, die Mutter jedenfalls auch, sie hört man im Hintergrund. 

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Dienstag, 17. Dezember 2013

Mal gewinne ich, mal gewinnt der klick.

Ist uns eigentlich bewusst, 
welchen Einfluss die neuen Technologien auf unser Verhalten,
unsere Erwartungshaltung  gegenüber anderen Personen haben ?

In den letzten 20 Jahren hat sich unser Umfeld geändert.

Wir haben uns geändert, 
wir haben uns angepasst, 
wir haben uns an das schnelle Antworten gewöhnt.
Alles per klick... 
Wir kontrollieren alles per klick....
...und die Antwort ist unmittelbar da.
Wir erwarten es so, reibungslos, ohne Probleme...
Telefon, Smartphone, Mikrowelle, Auto, 
 Whatsapp, Wiki, Google, Likes, tuits.iX, iY, iZ
alles...per klick. 
Schnell und bequem
Aktion - Reaktion.
 
DOCH
unser Partner, unsere Kinder, der Nachbar, Lehrer, Freunde, etc.....
 die haben keinen Knopf und trotzdem haben dieselbe Erwartungshaltung.

Wir sagen, fragen, fordern, und die Reaktion soll sofort da sein.
und wenn nicht??
Werden wir nervös? gereizt?
 Wir verlieren die Kontrolle, Zeit unseren Rythmus.

DOCH
 unser Partner, unsere Kinder, der Nachbar, Lehrer, Freunde, etc.....
die haben keinen Knopf, 
sie haben eigenen Gedanken, Bedürfnisse, Ideen, Gefühle,

uns fehlt Zeit und Geduld miteinander zu sprechen, 
einander kennenzulernen, Empathie zu entwickeln.

Da bin ich der erste der Liste und es kostet mich viel Kraft dagegen anzugehen.
Mal gewinne ich, mal gewinnt der klick.
Mag sein, dass es nicht nur an den neuen Technologien liegt, 
es ist aber ein Phänomen,  welches sich in den letzten Jahren langsam sehr langsam
in unser Leben, in unseren Köpfen eingeschlichen hat
und ungewollt unser Handeln kontrolliert.

Doch unser Partner, unsere Kinder, der Nachbar, Lehrer, Freunde,
die haben keinen Knopf.

Freitag, 13. Dezember 2013

Wenn die Leidenschaft für etwas zum Lernmotor wird.

Die Wochentage hat er noch nicht gut drauf, wenn du Antonio aber fragst, was er am Samstag macht. Dann sagt er dir. "Papá, yo caballo." ( Papa, ich Pferd.) Da fällt einem die Kinnlade herunter.

Der Kleine kann zwischen Montag, Dienstag und Mittwoch noch nicht unterscheiden, weiss aber, 1.) dass morgen Samstag ist, einfach nur weil wir ihm sagen, dass heute der letzte Schultag der Woche ist, 2.)  dass er morgen Reitunterricht hat.   Wahnsinn!!

Mit diesem Erlebnis kehren wir wieder zum allgemeinem Hauptpunkt zurück, Lernprozesse entstehen "nur", wenn 1.) dem Kind etwas Spass macht, 2.) aus eigenem Interesse wächst. Hier sei nicht zu vergessen, dass wir Eltern dieses Interesse bis zu 90% bei unsere Kindern wecken müssen, es ist unsere Aufgabe, vor allem wenn wir bestimmte Lernprozess bewirken wollen.

Antonio liebt Pferde, "Caballo- Pferd" war eines seiner ersten Worte, er wird ganz nervös, wenn er Pferde in der Ferne sieht. Beim Reitunterricht ist er wie verwandelt auf einmal hört er aufmerksam zu, da möchte ich doch, dass die eine oder andere Person, die an ihm Zweifel haben, ihn beim Reitunterricht beobachten. Er öffnet sich und lernt, lernt, lernt. Wir nutzen diese Leidenschaft auch für die Sprache, und haben eine kleine "Lernwelt" um seine Leidenschaft aufgebaut. Selbst erstellte Mini-Bücher mit eigenen Fotos und Sätzen, Mini-Videos, die wir mit ihm kommentieren. So verbinden wir die reele Welt, das Erlebte, seine Erlebnisse, seine Emotionen, mit der abstraktn Welt des Papiers. Es ist EXTREM wichtig diese Verbindung herzustellen, es hilft Denkprozesse in Bewegung zu setzten. In einem sind wir in situ - auf dem Reithof - Erlebnis, beim anderen sind wir zu Hause - Denkprozess. Erinnerung, Bilder im Kopf zusammensetzen, Sprache.



Dazu sei gesagt, dass Antonio gemeinsam mit seinem Bruder und zwei weiteren Freunden, die nicht auf dem Video zu sehen sind, zum Reitunterricht gehen. Es ist keine Reittherapie.

Bitte denkt nicht, dass wir gestresst sind, ganz im Gegenteil, wir LEBEN intensiver bewusster jeden Moment und geniessen gemeinsam mit den Kindern diese Materialien herzustellen. 
Es ist Teil unseres Alltags geworden. 

Sonntag, 24. November 2013

Zahlenlernen und Mathematik muss Spass machen

Zahlenlernen und Mathematik muss Spass machen, vor allem müssen wir unseren Kindern zeigen warum wir Zahlen benutzen, wofür sie wichtig sind. Welchen Einfluss sie auf unser tägliches Leben haben.

Wir wissen bereits, dass Kinder mit DS es schwer haben abstrakt zu denken, und vor allem Repräsentationen auf dem Papier zu bearbeiten. Daher müssen wir Strategien entwickeln, die uns Eltern/ Erzieher helfen die praktische Welt in die "abstrakte" Welt zu transformieren. 

Die Fotografie ist für uns ein Haupthilfsmittel geworden, wie bereits in einem anderen Post erwähnt helfen die Fotos auch zum Sprechen lernen. So nun auch für die Zahlen und Mathematik.

Wir wissen bereits, dass Kinder besonders gut lernen, wenn sie etwas interessiert, wenn sie auf bestimmte Dinge neugierig werden. Diese sind stets unsere Ansatzpunkte.

Antonio sollte für die Schule einige Übungen machen, auf einem Arbeitsblatt sind 9 Sprachblasen zu sehen in jeder Sprachblase sind zwischen 1 und 6 gelbe Bälle zu sehen. Er sollte nun die Bälle zählen und die Anzahl der Bälle in einem Kästchen neben der Sprachblase schreiben.
Es hat uns literweise Schweiss gekostet, bis er dies gemacht hatte. Er wollte es einfach nicht machen, hatte kein Interesse. Einfach kein Interesse... :-(

Bedeutet dies, dass er die Übung nicht kann? In anderen Situationen beweisst er doch, dass er zählen kann. Was nun ??

Dennoch für uns ist es wichtiger ihm zu helfen eigene Gedankengänge zu bilden, damit er diese Arbeitsblätter meistert und alleine Probleme lösen kann.
So griffen wir zu unseren Hilfsmitteln zurück... 

Unten 2 Fotos, von mehreren, die wir benutzt haben.

Auf dem ersten ist Antonio auf einem Platz mit Tauben zu sehen. 

Antonio, wie viele Tauben sind auf dem Foto zu sehen?

Blitzschnell fing er an zu zählen, (korrekt noch dazu),  dazu erzählte er noch, dass er sich selbst auf dem Foto sah und hinter den Tauben herlief.....etc.




Auf dem zweiten Foto, etwas gestellt, haben wir einen kleinen Ausschnitt unseres Kühlschranks abgebildet. Zuvor standen wir jedoch mit Antonio am Kühlschrank und haben vor Ort gezählt. Das Foto gemacht, ausgedruckt und wieder auf dem Papier gezählt. 

Wieder ging es reibungslos.


Dies beweisst wieder einmal, dass der Lernprozess durch Neugierde und Interesse angestossen werden kann. Zahlen und Mathematik sind überall im Haus zu finden. Mit einem Fotoapparat und einem Drucker, kann man vieles machen.  Wir werden auf jeden Fall auf dieser Linie weitermachen.

Zahlenlernen und Mathematik muss Spass machen!

Mittwoch, 6. November 2013

Sprechen muss Spass machen, Spracherwerb bei Kindern mit Down Syndrom.


Ja, Ja, die Sprache. Bevor ihr weiterlest, möchte ich euch wissen lassen, dass Antonio noch nicht fließend spricht. Dennoch hat er angefangen seine Sätze besser zu strukturieren und denkt kurz nach bevor er los prasselt

Hier ein paar Tipps:
1. Von Minute Null, mit dem Kind sprechen, keine Babysprache nutzen.
 

2. Kontinuierlich sprechen (im Babyalter) und auf alles aufmerksam machen und erklären, was, wozu, warum etc..
 

3. Jede Gelegenheit wird genutzt, um mit dem Kind zu sprechen und in der Anfangsphase selbst Fragen stellen und beantworten.
 

4. Offene Fragen stellen, die das Kind zum Nachdenken anregen. Und die ja/nein Fragen vermeiden.
 

5. Nicht auf einzelne Wörter oder Zeichensprache eingehen: Kind sagt:“WASSER”  Eltern: Was Wasser ??? Wozu Zum Duschen ? Zum Blumen giessen? Es ist wichtig, dass das Kind den Versuch startet zu sagen, “Wasser zum Trinken, bitte” natürlich wenn notwendig ist den Satz vorsprechen, damit das Kind nachspricht. Erst dann dem Kind Wasser geben. ( dies ist ein Beispiel für viele Situationen)
 

6. Wir nutzten das Lesen als Strategie zum Spracherwerb.
Lesen ist überall, wir lesen zahlen, wir lesen Schilder, lesen Verpackungen, das Lesen limitiert sich nicht nur auf Kärtchen oder Bücher und ist auch nicht räumlich und zeitlich limitiert. Die Sprache umgibt uns, und so auch die vielfältigen Möglichkeiten zu lesen. Wir nutzten unterschiedliche Hilfsmittel.

 
6.1 Fotografien:
-Wir nutzten selbstgemachte Fotografien, es gibt nichts besseres als die eigene Familie und sich selbst auf dem Foto zu sehen. Wir beschreiben gemeinsam, was wir auf den Fotos sehen und je nach Sprachniveau des Kindes können direkte offene Fragen gestellt werden. Nie Ja/ Nein Fragen stellen.

-Mit den Fotos zeigen wir unseren Kindern den Ablauf einer Situation. ( z.B: Duschen, Essen, Anziehen, (vor, während und danach), etc.)
  
-Nutzen die Fotos vergangener Situationen (Geburtstage, Ausflug, Urlaub, etc.), um das Erinnerungsvermögen zu steigern.

Schlafzimmer - Papa und Mama
-Fotos von Objekten, die eure Kinder kennen (Objekte im eigenem Haus, eigener Wohnung, Garten, Spieplatz, KiKa, Schule, etc.) Wenn die Kinder die Objekte auf den Fotos wiedererkennen, freuen sie sich riesig und werden umso starker versuchen sich mitzuteilen.


6.2 Etikettierung “aller” Objekte zu Hause. Kleiderschrank, Schublade, Lampe, Kühlschrank etc. Dies animiert die Kinder die Schilder zu lesen,und bekommen gleichzeitig eine reelle Repräsentanz der Dinge, die sie lesen. Ein Kleiderschrank ist nun mal größer als ein Apfel, dies sieht man nicht auf den Kärtchen.
 
Kleiderschrank


Schublade Unterhose, Schublade Antoni, Schublade Alexander














6.3 Eigene Bilderbücher erstellen. 5-10 Fotos je nach Alter des Kindes einer Situation ausdrucken. Gemeinsam ausschneiden, und das Kind die Bilder beschreiben lassen. Dieser Satz wird unter dem Bild geschrieben. Ein Titel für das Buch gemeinsam definieren und alle Fotos zusammentackern.

Antonio beim Reiten




 






















7. Nutzt, die Dinge aus, die euer Kind LEIDENSCHAFTLICH mag und macht die Punkte 1 und 3.

8. Provoziert Situationen, macht eure Kinder auf neue interessante Sachen aufmerksam.

So bis hier ist gut, ich hoffe es ist verständlich und hilft euch weiter. Wenn mir noch etwas einfallen sollte werde ich den Post einfach aktualisieren.

Wir Eltern müssen von Anfang an mit unseren Kindern richtig sprechen, wir dürfen und sollten Babysprache vermeiden. Wenn es sein muss, müssen wir der Familie, den Freunden und Bekannten sagen, das sie unser  Kind genauso ansprechen sollen, wie sie die Geschwister ansprechen, und bei Einzelkindern keine Babysprache zu nutzen.
 

Es ist wichtig das Kind bei der Formulierung der Sätze zu unterstützen.
 

Unsere aktive Teilnahme ist wichtig, vergesst bitte nicht, dass Kinder mit DS nicht so spontan lernen, wie andere Kinder und wir hier nachhelfen müssen.

Was ist an dieser Art besonders?  
Die gesamte Familie nimmt Teil, wir geben Antonio nicht das Gefühl “besonders” zu sein, Alexander macht auch seine eigenen Bilderbücher. Alexander kann an allem teilnehmen, was wir tun. Wir als Familie stehen im Mittelpunkt, wir als Familie lernen gemeinsam, wir therapieren und geben Antonio auch nicht das Gefühl "besonders" zu sein.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Der Traum vom perfekten Kind - Fernsehreportage ARD 21-10-2013


Es ist traurig und es mich macht wütend zugleich, wenn heutzutage immer noch in der Öffentlichkeit und in den Medien über Menschen mit Down Syndrom gesprochen wird, ganz besonders in Diskussionen ob ihr Leben lebenswert ist oder nicht, so als ob sie es gar nichts mitbekommen würden. Ganz nach dem Motto " diese Menschen sind ja sowieso doof".

ARD und Co., so ist es nicht. Personen mit Down Syndrom sind genauso Menschen wie jede andere Person in der Gesellschaft. Sie haben Ohren, Augen und Gefühle, und bekommen ganz genau mit wann und wer über sie spricht. Ich kann es mir gar nicht vorstellen, was sie fühlen, wenn über sie diskutiert wird, und wenn Personen dazu noch Kommentare abgeben, dass sie ein Kind mit Down Syndrom im Mutterbauch töten würden.  

Vor einigen Jahren sprach man von der Servicewüste Deutschland, heute würde ich mal sagen, INKLUSIONSWÜSTE Deutschland. Inklusion beginnt in unseren Köpfen, in unserer Haltung und Sprache gegenüber besonderen Personen. Leider ist dies noch nicht gegeben. 

Worum geht es uns? Was für eine Art Gesellschaft wollen wir haben? 
Wer definiert wer lebenswert ist und wer nicht? Ich höre und lese leider wieder Kommentare wie,  behinderte Menschen, (besondere Menschen) kosten dem Staat zu viel! Wir sollten mal wieder ein bisschen in den Geschichtsbüchern stöbern und würden uns wundern, dass es so etwas schon mal gab.

Wir lernen nicht aus unseren Fehlern !!!!  
  
In einer Gesellschaft, in der man bedauert wird, schief angesehen wird, dass man ein Kind bekommt oder bekommen hat, in diesem Fall mit 1 Chromosomen mehr, und als Eltern in der Öffentlichkeit damit fertig werden muss, als ob man ein Monster auf die Welt gebracht hätte, zeigt einen grossen Mangel an Humanität.

Wir Eltern haben eine Erziehungspflicht gegenüber unseren Kindern, was glauben die Eltern eigentlich, die ein "perfektes Kind" haben wollen? Doch was bedeutet das eigentlich? Mathe-Genie, Sportskanone, Supermodel? Sprachbegabt? 
Alles nur kein Down-Syndrom, ja glaubst du denn, dass die anderen Kinder sich alleine erziehen ????? und wenn dein Kind mit Autismus geboren wird? Ich kenne Familien, die erst sehr spät erkannt haben, dass ihre Kinder Autismus haben, was nun ?
Egal wie es kommt wir Eltern haben eine Führsorge- und Erziehungspflicht gegenüber unsere Kinder.


Aber nicht nur wir Eltern, unsere Familien, Freunde, Nachbarn, Bekannten, die Gesellschaft an sich hat diese Pflicht und Verantwortung gegenüber alle Kinder der Gesellschaft. 
Leider scheint dies nur für einen Teil der Kinder zu gelten und nicht für alle.


INKLUSION !!! JETZT !!!

Sonntag, 20. Oktober 2013

Treffen mit Greta, Lola, Pavel und Amelie in Jerez de la Frontera


Wie schön, dass es Internet gibt. Als ich im Abril 2013 entschied in die Blogwelt einzusteigen, konnte ich mir nicht vorstellen, welche Möglichkeiten sich einem öfnnen mit anderen Menschen in Verbindung zu treten. Durch stöbern, suchen und googeln, bin ich auf die Seite Lolas verrückte Welt - El Mundo loco de Loal, gestossen. Was LAS ich da deutsch/spanische Familie, Down Syndrom, ähnliches Alter, etc.. das passt doch zusammen, da muss man doch in Kontakt sein. So entschied ich mich Amelie, Lolas Mutter anzuschreiben. 

Ich war begeistert, hatte meinen ersten Kontakt mittels dieser Blogwelt erhalten. 
Amelie hatte mir auch zurück geschrieben und blieben weiterhin so in Kontakt, bis sie mir im Oktober mitteilte, dass sie eine Woche in Malaga Urlaub machen würde. Sie schlug mir vor uns zu treffen.

Aufgeregt, ich war einfach aufgeregt, es war toll, eine Begegnung in der sog. realen Welt... 
Maria hatte sofort zugesagt, und vorgeschlagen wir könnten uns ja in Jerez de la Frontera treffen, mehr oder weniger in der Mitte, wir aus Sevilla kommend und sie aus Malaga. So geschah es auch.

Treffpunkt war ein Riesenspielplatz in Jerez de la Frontera, als ich Amelie und die Kinder aus der Ferne sah, kam es mir vor, als ob ich sie schon länger kennenlernen würde, was das Blogleben so ausmacht, ich hatte leider bis Dato noch nicht so viel geschrieben gehabt.

Nach dem Spielplatzaufenthalt (leider keine Fotos), fuhren wir in die Innenstadt Jerez´s zum Tapeo und anschliessendem Eisessen, hier lasse ich euch ein paar Impressionen.


Eine witzige Truppe zwei Mädels aus Deutschland Greta (7) und Lola (im Nov. 6) und ein Junge: Pavel, aus Spanien zwei Jungs Alex (6) und Antonio (im Sep. 5) und die kleine Angela. Die deutsche Familie, mit spanischen Vater und deutscher Mutter und die spanische Familie mit deutschem Vater und spanischer Mutter....crazy.... :-))))))))  
  











 






















DANKE Amelie, Greta, Lola, Pavel für den tollen Tag, wir haben uns sehr gefreut euch kennen gelernt zu haben, freuen uns auf ein Wiedersehen sei es in Deutschland oder hier im Süden.


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Die Träumer - los soñadores

10-Oktober 2013

Ganz Stolz zeigte mir Antonio heute sein Bild (siehe Foto). Er hat die Überschrift Los Soñadores ( Die Träumer ) ganz alleine geschrieben und die Figur ganz alleine ausgeschnitten. Seine Lehrerin versicherte uns, dass er alles ganz alleine gemacht hatte, ohne Hilfe, stolzer und glücklicher kann ich nicht sein.

Momentan besucht er die 3 Klasse der Vorschule. In Spanien ist die Vorschule in 3 Jahrgänge aufgeteilt, Vorschule (Infantil) 1, 2 und 3. Nächstes Jahr im September kommt er dann in die erste Klasse der Grundschule (Primaria).

Die Träumer ist der Name seiner Klasse. Anfang des neuen Schuljahres entscheidet jede Schulklasse für sich alleine, wie sie sich dieses Jahr nennen wollen, anstatt sich 1A, 1B zu nennen, was etwas unpersönlich erscheint.

October is Down Syndrome Awareness Month!

Freitag, 4. Oktober 2013

Das Telefonspiel

Es muss ja nicht immer ein Stück Papier sein, auf dem eine Nº steht.
Vor allem, was bedeutet schon eine Zahl?? Sehen wir es mal aus dem Gesichtspunkt der Kinder, es sind Linien, die eine Form bilden und einen Namen erhalten ( neun ). Was die neun/9 jedoch bedeutet, bedeuten kann, das bleibt dem Kind ein Geheimnis.

Was wenn wir aber den Zahlen eine Bedeutung geben und dem Kind ein Motiv, einen Grund, seine Neugier ankurbeln, um die Zahlen zu lernen. 

Zahlen sind überall, und vor allem an einem Gerät, das wir täglich benutzen, das Telefon.
Ein Spiel, das wir angefangen haben zu spielen, ist es Namen und Telefon nº auf einen Zettel ungeordnet aufzuschreiben. Die Kinder müssen die Zahlen (Telefon Nº) wählen und abwarten wer abnimmt und der Person auf der anderen Seite des Hörers das Spiel erklären. 

Es macht einfach nur Spass !!! 
Die Kinder müssen zunächst überlegen, wenn sie anrufen möchten (Oma, Freunde, Onkel, Tante, etc..). Dann schreiben wir die Telefon Nº ungeordnet auf den Zettel auf. 
Den Kinder kostet schon etwas Zeit die Zahlenkombination zu tippen, wenn man nicht schnell genug ist, kann das Telefon schon mal ausgehen, und muss wieder von vorne anfangen. 

Dann kommt noch das Kribbeln im Bauch dazu, wer wird wohl ans Telefon rangehen??? Und wenn dann auf der anderen Seite jemand rangeht und fragt wer anruft, da müssen die Kinder nun mal überlegt haben was sie sagen wollen (Sprachtraining), was wir vor dem Anruf mit ihnen kurz besprechen. Am Besten ist jedoch das Lächeln im Gesicht zu sehen, wenn die "Tante" an der anderen Seite des hörers sagt, du hast ganz alleine gewählt??? 

Zu telefonieren ist ein besonders interessantes Spiel, da die Kinder sich die Person mit der sie reden und das Gespräch an sich bildlich in ihrem Kopf vorstellen müssen, was schon sehr anstrengend aber absolut fördern für eine räumliche Orientierung ist.

Das Wichtigste ist jedoch, dass die Kinder sehr viel Spass dabei haben und lernen, dass Zahlen eine Funktion haben.