Donnerstag, 21. März 2013

Down-Syndrom eine Erziehung in Möglichkeiten

Dies ist Antonio,  er ist 41/5  Jahre alt (21.03.2013).
Meine Frau und ich haben diese Video erstellt, um  unsere Vision, Einstellung und gesammelten Eindrücke der letzten 4 Jahre mit euch zum Welt-Down-Syndrom Tag am 21. März zu teilen. 

Es geht uns darum ein positives Zeichen zu setzen und dazu beitragen, die Angst werdender Eltern zu lindern, die eine Diagnose Down Syndrom erhalten haben  und damit die Eltern, die bis zur Geburt nichts wussten, Vertrauen in die Lernkompetenz ihres Kindes mit DS haben.

Wir müssen die in den Köpfen eingefahrenen Stereotypen langsam löschen. Der gesellschaftliche Druck "ein perfketes" Leben, Kind zu haben ist für einige Eltern einfach zu gross geworden, hinzu kommt noch das allgemeine Unwissen über das Down-Syndrom, eine veraltete noch biologische Sichtweise, anstatt es aus der soziologischen Sicht zu sehen.

Was machen wir als Eltern?
Der allererste Schritt ist selbst alle Vorurteile aus dem Kopf zu löschen. Das DS Kind als “Kind” zu sehen und somit die Möglichkeit geben sich auch als Kind ohne Vorurteile zu entfalten. Erst dann schafft man es als Elternteil, das Kind wie jedes andere zu behandeln und zu erziehen. 
Diese Einstellung kostet sehr viel Überwindung. Meine Frau und ich sprechen bei DS von einer Eigenschaft (wie Linkshänder sein), nicht von einer Behinderung, (natürlich wissen wir, dass er 1 Extra hat) wir schaffen dadurch unseren Kopf von den Vorurteilen frei zu machen. 

Er ist und hat kein Problem, wir haben das Problem und wir müssen uns ändern und lernen aktiv zu erziehen. Wir müssen lernen aktiv zu lehren.

Mit dieser persönlichen Einstellung zeigen wir unserem Sohn, dass wir an sein Potential glauben, und behandeln ihn wie seinen Bruder in seinem Alter.

Das Positivste ist, dass wir als Eltern keine Differenzierung mehr bei der Erziehung machen. Ein erster Schritt zur inklusiven Familie.



Keine Kommentare: