Dienstag, 28. Januar 2014

Zahlen und Mathematik sind überall im Haus zu finden.

Lernprozesse werden durch Neugierde und Interesse angestossen.
Entweder nutzen wir die Neugierde, das Interesse des Kindes in dem jeweiligem Moment, dafür müssen wir Eltern ein Händchen haben diese Momente zu entdecken, oder wir machen sie auf bestimmte Dinge neugierig. Wie bereits gesagt, sind Zahlen und Mathematik überall im Haus zu finden. Wir müssen nur die Augen auf machen und unseren Kindern ebenfalls.

Wir haben ein Spiel gespielt, bei dem es ging ein Foto zu machen, wo Zahlen oder Mengen im Haus zu finden waren. Wir haben die Kamera vom Kindertablet benutzt und beide sind durchs Haus gelaufen.

Abgesehen davon, dass es hilft, die Zahlen nud Mengen im Haus zu finden, ist es eine andere Art und Weise, dass beide ihr Heim erkunden. Uns ist manchmal gar nicht bewusst, dass unsere Kinder ihr eigenes Haus nicht kennen, obwohl sie dort leben, ganz einfach aus dem Grund, dass ihre Vision und ihr Interesse ein ganz anderes ist. Die Fotos zu machen ist einfach eine "Ausrede" um hre Aufmerksamkeit zu erfassen, damit sie das Haus erkunden und das Zählen und  der Mengenbegriff für sie einfach reeler ist.

Die ersten beiden Fotos sind von Alexander und das dritte von Antonio, dies ist nur eine kleine Auswahl der Fotos, die Idee ist ja nur zu zeigen, was und wie man etwas zu Hause machen kann.


Thunfisch Pasteten (Mengen)

Kühlschrank Magnete (Mengen)
Beschreibung einer Gläserverpackung (Zahlen)




 Ich sehe was, was du nicht siehst.... 
....wer kennt dieses Spiel nicht?

Das ist DAS Spiel, um die Aufmerksamkeit und Konzentration der Kinder zu stärken,
 dazu noch die Bennenung der Dinge zu üben, 
die eraten werden sollen und gleichzeitig Spass zu haben.
Wenn man dazu noch am Esstisch spielt zentriert sich das ganze auf das Essen. 
Zwar ist der Tisch auf dem Foto nicht ganz gedeckt, hilft aber sich eine Idee zu machen. 

Ich sehe ... Formen, Farben, Textur, Material, gross, klein, weich, hart, essbar, nicht essbar und.....

Es ist wieder ein Spiel bei dem die ganze Familie mitmachen kann.
 Wir spielen in Gemeinschaft, wir lernen in Gemeinschaft und wir haben Spass zusammen.

Samstag, 11. Januar 2014

Antonio war heute megaglücklich.

Mutter eines Mitschülers von Antonio heute zu Maria:
"Maria, ich bin sprachlos und muss dir für Antonio gratulieren. Sein benehmen heute bei mir zu Hause, einfach einzigartig, wünschte meine Kinder "würden sich auch so benehmen". Beim Mittagessen, hat er ganz alleine und alles aufgegessen, als er fertig gegessen hatte wollte er sogar seinen Teller in die Küche bringen, ich habe ihn nicht gelassen, aber nur weil meine Kinder es auch nicht machen. Ein makelloses Verhalten."

Maria:
"Oh Susana, du weisst nicht wie ich mich freue. War er in irgendeinem Moment bockig?"


Mutter vom Mitschüler:
"Bockig??? Maria, nein, in keinem Moment, ich sagte dir ein super benehmen. Nach dem Essen, habe ich beide Jungs alleine gelassen und haben draussen im Garten alleine gespielt. Ich habe von den beiden nichts mitbekommen. Als wir zum Kindergeburtstag gehen mussten, und der Moment kam zum Umziehen, habe ich beiden beim Anziehen geholfen. Ich hatte Antonio vorher gefragt ob er sich alleine anziehen möchte oder ich ihm helfen sollte. Er wollte Hilfe, aber ich sag dir, nur weil ich meinen angezogen habe, Antonio hat sich bereits teilweise alleine ausgezogen. Danach sind wir zum Kindergeburtstag gefahren und alles absolut problemlos. Ich sage dir nur, rechne bitte mit mir, ich nehme Antonio wann auch immer wieder gerne mit."


....

Maria hat aufgelegt und vor Freude angefangen zu weinen, da fiel ihr nichts anderes ein, als mich heulend anzurufen, ich habe erst ein mal einen Schrecken bekommen, doch als sie mir die Kommentare der Mutter sagte, habe ich eine Gänsehaut bekommen und hätte einfach nur vor Freude springen können, als hätte ich im Lotto gewonnen.

Die Vorgeschichte ist einfach. Antonio war heute zum Kindergeburtstag eines Mitschülers eingeladen, wir hatten einfach "logistische" Probleme ihn zum Geburtstag zu fahren. Ich musste am Nachmittag arbeiten und die Kleine Schwester ist etwas erkältet, da wollten wir sie nicht ausser Haus bringen.
Maria hatte jedenfalls vor 2 Tagen in der WhatsApp Gruppe von Antonios Klasse gefragt, ob ihn jemand am Freitag (heute) nach der Schule zu sich nach Hause und danach zum Kindergeburtstag mitnehmen könnte. Die Mütter helfen sich hier diesbezüglich absolut problemlos, doch bisher hatte niemand in den letzten 3 Vorschuljahren Antonio weder zum Spielen, noch zum Mittagessen zu sich nach Hause eingeladen. Daher waren wir sehr skeptisch. Wir hatten uns teilweise damit abgefunden, dass es so ist. Wir können auf unsere Kinder einwirken, doch andere Personen kann man eben nicht zwingen.


Jedenfalls war Antonio HEUTE zum ersten Mal bei einem Mitschüler zum Mittagessen eingeladen und sind direkt von dort aus zum Kindergeburtstag gefahren. Gegen 19.30h habe ich ihn abgeholt. Er war zum ersten Mal, fast 5 Stunden ohne seine Referenzpersonen und mit Personen, die ihn nicht kennen ganz allein auf sich gestellt und hat die Situationen bestens gemeistert, reibungslos und ohne Probleme.

Was war geschehen? Wie kam es, dass auf einmal nicht nur eine Mutter bereit war Antonio nach Hause mitzunehmen, sondern gleichzeitig mehrere? Ich meine, es wurde ja niemand direkt gefragt, der sich hätte gezwungen fühlen können bzw. es hätte sich ja auch niemand anbieten können. Doch es kam anders.

Den genauen Grund werden wir wohl nie wissen, doch ich möchte einfach nur glauben, dass "das Missionieren" auf Kindergeburtstagen, beim Abholen vor der Schule, bei den gemeinsamen Ausflüge funktioniert hat, wir auf die anderen Personen positiv einwirken, wenn wir über unsere Erfahrungen aus Malaga berichten, unsere Einstellung gegenüber der Erziehung mitteilen, unser Verhalten gegenüber unseren Kindern, unsere Einstellung gegenüber dem Down Syndrom, unsere Offenheit gegenüber dem Down Syndrom vorleben, unser absolutes und blindes Vertrauen gegenüber den Fähigkeiten und Kompetenzen unsere Sohnes zeigen, und nicht zu vergessen, Antonio selbst, wie er sich in der Schule gibt, vor allem in den Momenten, wenn die Kinder von den Eltern abgeholt werden, sein Verhalten auf den Kindergeburtstagen, und sonstigen Treffen.

Ich frage mich nur, ob wir es doch ein bisschen geschafft, in dieser "Mikrowelt der Schule" den Eltern etwas Angst, oder Unsicherheit gegenüber dem Down Syndrom genommen zu haben?
Ich frage mich, ob der Mutter des Mitschülers überhaupt bewusst ist, was ihr JA für uns bedeutet hat, was ihr JA für Antonio bedeutet hat? 


Aber es ist ein JA für Akzeptanz, Respekt, Inklusion, es ist ein JA, Antonio ich gebe dir eine Chance, dich kennenzulernen.

Antonio war heute mega glücklich.

 

Dienstag, 7. Januar 2014

Wie bringt man Kindern mit Down Syndrom das Denken bei?



Danke für den Besuch auf meine Seite. Zusätzlich zu diesem Post empfehle ich den Post Paradigmenwechsel, Überuns und EineErziehung in Möglichkeiten zu lesen, diese werden helfen eine globale Vision zu erhalten, da die Inhalte miteinander in Verbindung stehen.

Wie bringen wir unserem Down-Syndrom Kind das Denken bei? Dieser Post ist ein dicker Brocken und jetzt schon fallen mir tausend Sachen ein, die ich mitteilen möchte, obwohl ich nicht genau weiss, wie ich sie umsetzten soll damit sie auch verständlich werden. Ich starte dennoch den Versuch, bitte um Rückfragen oder Kommentare falls etwas nicht verständlich ist. Ich nehme mir auch die Freihet den Post mit der Zeit zu aktualisieren.

Wie ich bereits im Post Paradigmenwechsel geschrieben habe, bedarf es an einer Mentalitätsänderung seitens der Eltern.


Glaub ich als Mutter oder Vater daran, dass mein Kind mit DS überhaupt fähig ist zu lernen? Wie stelle ich mir mein Kind mit 20 Jahren vor? Lasse ich mich durch veraltetet Bilder und Meinungen von Experten einschüchtern? Wie behandle ich mein Kind mit Down Syndrom? Wische ich meinem Kind beim Essen den Mund ab? Trage ich mein Kind überall hin? etc... Trenne ich die Gesundheit von der kognitiven Entwicklung meines Kindes? Sprich, obwohl mein Kind körperliche Beeinträchtigungen hat, operiert worden ist, Herzfehler hat, etc., kümmere ich mich um die kognitve (geistige) Entwicklung? oder warte ich einfach darauf ab, dass etwas passiert?
 
Es geht nicht nur darum, zu sagen, dass wir unseren Kindern (auch DS Kind) Fähigkeiten zutrauen, sondern, dass wir als Eltern aktiv und mit Köpfchen an der Entwicklung, Erziehung und Bildung unsere Kinder teilnehmen. Es ist einfach geschrieben doch kostet sehr viel Überwindungskraft, um die veralteten, in unseren Köpfen verankerten Erziehungsmuster abzulegen.

Wir sind umgeben von Autorität und gehorsam, was in erster Linie nicht schlecht erscheint, es muss Regeln und Normen geben, die die Bürger einhalten müssen, wie auch unsere Kinder Regeln und Normen lernen müssen, die Frage ist jedoch wie lernen sie diese Regeln und Normen? Leider haben wir Eltern nie gelernt Eltern zu sein, nur wenige und trau mich zu sagen keiner von uns hat je eine Elternschule besucht, im späterem Alter evtl. aber nie mit dem ersten Baby. Wie geht Erziehen??

Mit Autorität und gehorsam, ja kann man erziehen und evtl. kommt auch etwas bei raus, dennoch stellt sich die Frage, ob die Kinder, die lernen gehorsam zu sein auch gelernt haben selbständig zu denken oder haben die Ideen und Gedanken der Eltern übernommen? Hier wage ich mich sehr mit der These, die kann jeder mal für sich selbst beantworten. Worauf ich hinaus will, ist, klar zu machen, dass wir je nachdem welche Art Erziehung und Verhalten wir zu hause führen, werden wir unseren Kindern bei ihrer Entwicklung helfen oder nicht.

kurzes Beispiel zur Erklärung:

Familie sitzt am Tisch und essen Spaghetti mit Bolognese. Kinder haben nach einer Weile den Mund schmutzig. Die Eltern sagen: " Wisch dir den Mund ab." Die Kinder gehorchen (vielleicht nicht beim ersten Mal), letztendlich wischen sich den Mund ab. Welcher Lernprozess ist bei den Kindern in Gang gesetzt worden? Ich wische mir den Mund ab, weil meine Eltern mir den Befehl geben mir den Mund abzuwischen und so mit vielen Situationen im Alltag. Die Kinder lernen nicht selbstÑandig zu denken oder Lösungen zu suchen.

Selbe Szene andere Konversation:"Pepe dein Mund ist schmutzig, wisch dir bitte mit der Serviette den Mund ab." Hier machen die Eltern das Kind darauf aufmerksam, dass der Mund schmutzig ist und geben auch gleischzeitig die Lösung vor. Das Kind lernt, wozu eine Serviette benutzt wird. Dennoch haben die Eltern dem Kind alles vorgegeben, die Situation und die Lösung. Kinder ohne Down Syndrom werden nach mehreren Essen schnell lernen wozu eine Serviette notwendig ist, dies nennt man spontanes lernen.

Kinder mit Down Syndrom haben dieses spontane Lernen wenig bzw. kaum ausgeprägt. Wir Eltern müssen ihnen helfen, diese Denkstruktur im Gehirn aufzubauen und dies erreichen mittels der Sprache (viel erklären, erzählen, fragen (offene Fragen nutzen)  und des Vorlebens.

z.B.: Antonio merkst du etwas um den Mund? (man kann auch einen Spiegel nutzten, damit sich das Kind schmutzig sieht). Das Kind realisiert, dass es schmutzig ist, reagiert nicht. Wir fragen:" Was kannst du machen ?" Kind reagiert nicht. Was kannst du nehmen, um dir den Mund abzuwischen? (Diese Fragen provozieren, dass das Kind denken muss.) Antonio gestikuliert: "weiss ich nicht". In dem Moment haben wir die Aufmerksamkeit des Kindes erlangt und können ihm zeigen wozu die Serviette benutzt wird, warum diese auf dem Tisch ist, etc. Diese Fragen müssen evtl. bei unterschiedlichen Mahlzeiten mehrmals wiederholt werden. Wichtig ist jedoch nicht nur, dass das Kind sich den Mund abwischt, sondern, lernt zu denken, lernt sich zu erinnern, was wir in Situationen zuvor gesagt haben. Lernt sich zu erinnern, was wir ihm gezeigt haben. 
Mit der Zeit ändern wir natürlich die Fragen, bis das Kind die Serviette selbständig nutzt, nur weissen wir, dass das Kind dieses verinnerlicht hat.  



Es ist ein kleiner Unterschied zu dem Punkt zwei, doch mit den Fragen erreichen wir die Aufmerksamkeit des Kindes, es bewusst zu machen, dass wenn es isst ist sich evtl. den Mund schmutzig macht und setzen einen Lernprozess in Gang.

Bezüglich der Entwicklung stehen wir zu der These, dass wir Lernprozesse einleiten können und in unseren Fällen bei Kindern mit Down-Syndrom sogar müssen. Das Lernen ist nicht nur "biologisch", sondern auch "kulturell"bedingt. 

Bezüglich unserer Kinder mit Down Syndrom wissen wir, dass ihnen das spontane Lernen sehr schwer fällt und obwohl sie absolute Weltmeister im Imitieren sind, bedeutet dies nicht, dass sie wissen was, wozu und warum sie das machen, was sie gerade imitieren. Dennoch tappen wir in die Falle es zu glauben und freuen uns riesig, wenn das Kind etwas perfekt imitiert. In diesen Momenten müssen wir Eltern aktiv werden und unseren Kindern helfen ein Bewusstsein über diese Aktivität zu bilden. Wir können nicht abwarten bis sie ein biologisches Alter oder eine wie ich öfters zu hören bekomme biologische Reife haben. Dein Kind ist eigentlich 5 Jahre, hat aber gemäß Experten die geistige Reife eines 3 oder 4 Jährigen etc...

Nein wir können nicht warten, wir müssen aktiv werden und die Lernprozesse in Gang bringen, VORSICHT ich spreche nicht von Drill oder Situationen frocieren. Darum geht es nicht. Es geht lediglich um eine aktive Bewusstsein gefüllte Erziehung.

Wie erkennen wir die Situationen?

z.B. Tischdecken, die Kinder helfen beim Tischdecken, machen das super. Der nächste Schritt ist sie darauf aufmerksam zu machen und zu fragen: Warum deckst du den Tisch? Wieso deckst du den Tisch so? Was gibt es zu essen? Wie viele Personen essen? Brauchen wir Löffel? Was brauchen wir? etc. Es sind kleine Fangfragen, mit der Absicht das Kind zum NACHDENKEN zu bringen. Es soll selber die Antworten herausfinden und wenn wir merken, dass nichts kommt wissen 1. Das Kind hat lediglich den Tisch automatisch gedeckt ohne zu überlegen, was notwendig ist, 2. wir müssen beim Denkprozess helfen.

Kann das Kind auf die eine oder andere Frage antworten, bzw. wird aktiv, um die Lösung zu finden, können wir Eltern ruhig sein, dass dieser Prozess (im Groben) in den Köpfen unserer Kinder verankert ist und mit der Zeit verfeinert werden muss.

Unser Ziel ist, dass das Kind eigene Gedanken, Strategien und Lösungen kreieren kann, um selbständig alltägliche Situationen des Lebens meistern zu können.

Hier präsentiere ich euch 1 Video, aufgezeichnet im Juni 2012.

Die Hauptprämisse, die wir verfolgen ist es unseren Kindern das DENKEN beizubringen. Hierzu nutzen wir die Vorbereitung (Planifikation) und die Aktion selbst. (In einem späteren Post werde ich noch mehr dazu schreiben.)

Das Duschen ist eine TÄGLICHE Aktion, doch wissen unsere Kinder wirklich welche Schritte zu tun sind? Oder machen sie nur das, was wir ihnen sagen? Wenn wir nicht da sind, wären sie in der Lage alleine zu duschen? Dabei meine ich die Aktionen vor, während und nach der Dusche (Wäsche aussuchen, Handtuch mit ins Badezimmer nehmen, etc..). (Wobei das Wäsche aussuchen auch ein eigener Prozess ist (Wie ist das Wetter?
Welche Aktivität machen wir (Sport, Kindergeburtstag, etc.))

 
In dem Video ist Antonio 3-1/2 Jahre alt.


Wie ihr bereits wisst, nutzten wir die Fotografien, um Sequenzen in der Dimension Zeit bildlich darzustellen. Das Video zeigt einige Bilder der Duschsequenz. Was ist entscheidend an dem Video? Das Kind ist in der Lage die Sequenz richtig aufzustellen, somit ist es in der Lage sich im Kopf die Situation vorzustellen.

Bitte, bitte mir geht es nicht darum zu zeigen, wie toll Antonio ist. Wir wollen einfach nur mit allen Eltern teilen, wie und was wir zu Hause machen, dass der Alltag, das eigene Heim unzählige Lernmöglichkeiten bietet. Das Gehirn ist eine rein kognitive Geschichte, die unabhängig von weiteren körperlichen Einschränkungen und Alter des Kindes, täglich in Gang gesetzt werden kann und MUSS.

Leckere Bratäpfel....

Wir nutzen jede Gelegenheit des Alltags (versuchen es jedenfalls) und vor allem die Interesspunkte der Kinder, um allgemeine Lernprozesse in Gang zu bringen. Unabhängig davon, dass die Kinder an allen Aktivitäten die wir gemeinsam machen Spass haben sollen, verfolgen wir immer das Ziel ihnen das Denken beizubringen. 

Wir machen Bratäpfel.
Was wissen wir? 
Was sind Bratäpfel? 
Wie können die schmecken?
Wie macht man die?
Was benötigen wir?
Wer macht was?

etc....

All diese Fragen und noch einige, stellen wir uns bevor wir in der Küche loslegen. Natürlich machen wir dies auf eine sehr spielerische Art und Weise. Dieser Schritt ist wichtig, da wir gemeinsam MENTAL eine Aktivität durchspielen und planen und die PLANUNG ( hier findet der Denkprozess statt) ist für uns weitaus wichtiger als die Aktivität selbst.

 Wir kreieren Bilder von Objekten und Situationen in unseren Köpfen und die Kinder lernen die Worte auszusprechen. Darüberhinaus lernen wir, was die Kinder sich unter der Aktivität vorstellen, und immer überrascht es uns, zu erleben, dass sie ganz andere Bilder im Kopf haben, als wir Erwachsene, dies hat uns geholfen noch viel mehr auf die Kinder einzugehen. 




Bratäpfel machen hilft: neue Wörter kennenzulernen, zu zählen, manipulative Arbeit mit den Fingern zu machen, Farben, weich/ hart, in Gemeinschaft eine Aktivität durch zu führen, Haushaltsgeräte zu nutzen, kennenzulernen und wissen wie sie funktionieren (Ofen), lernen Zeit einzuschätzen (Backzeit), lernen dadurch was Geduld, Wartern bedeutet, lernen wie man sich dabei fühlt, etc..




Der Tritthocker ist Antonios Hilfsmittel Nº 1 gewroden, er ist faltbar, so hat er die Möglichkeit es frei, und ohne Probleme dorthin mitzunehmen, wo er es braucht. Der Tritthocker hilft ihm dabei seine Autonomie leben zu können. Obwohl Alex 1,5 Köpfe grösser ist als Antonio nutzt er den Tritthocker auch sehr oft. 


---und einige Minuten danach,....


Die Bratäpfel waren nicht nur absolut lecker, wir hatten Riesenspass und haben eine Menge gelernt.

Erkläre mir, und ich vergesse, Zeige mir, und ich erinnere. Lass es mich tun, und ich verstehe. (Konfuzius)

Montag, 6. Januar 2014

5. Januar die 3 Heiligen Könige sin da!!!


Wir sind aufgeregt!!! Wann kommen sie endlich!!!
Die ist der Verlauf des Lichter und Magie Umzuges der 3 Heiligen Könige.

Die Karamellsammler !!! unzählige Kilos für die nächsten Jahre zusammen....

Guck mal !!! Meine Fussballschuhe vom Sevilla FC!!

Meine Gitarre !!! Gestern hatte ich noch meinen Wunschzettel agbegeben und Heute habe ich meine Gitarre....

  
und natürlich darf der Dreikönigskuchen nicht vergessen werden....